Durch Meditation versuchen wir stets zurück zu uns selbst zu finden. Wir generieren Ruhe, Fokus und Klarheit. Betrachten wir das Ganze jetzt mal etwas kritischer, könnte man sagen: “Ja, das ist hübsch allgemein gesprochen.”. Das ist korrekt, aber genau das sind die Grundpfeiler der Meditation.

 

AKTIV UND PASSIV

Wie genau können wir aber die Meditation gezielt einsetzen? Wie bestimmen wir Anwendungsbereiche für uns und wie erkennen wir diese? Allein diese Fragen scheinen schon das meditieren wert zu sein. Und genau das soll es sein: Durch Meditation Thematiken behandeln, sich damit auseinander zu setzen.

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Erforsche deine Gedanken um sie zu verstehen und mit ihnen zu arbeiten.

Wenn wir meditieren, streben wir nach Ruhe und Zufriedenheit, wir wollen uns neu sortieren, Klarheit schaffen. Ich möchte allerdings an dieser Stelle sehr viel praktischer werden. Auch ich meditiere für mein Leben gerne. Um Ruhe zu finden und neue Energie zu tanken. Doch ich nutze die Meditation beispielsweise auch als Werkzeug, um Thematiken zu behandeln.

 

UNZUFRIEDENHEIT UND INNERE UNRUHE

Wenn ich beispielsweise an meinem Arbeitsplatz sitze und mich plötzlich unwohl fühle, unruhig werde und ich merke, dass mich irgendetwas stört, beeinflusst das mein Handeln, mein Denken und meine Emotionen – zumeist negativ. Ich bin blockiert und trete auf der Stelle. Jetzt entscheide ich mich nicht für das Meditieren, um Ruhe und Klarheit zu generieren, sondern ich möchte der Ursache auf den Grund gehen. Auch das kann ich anhand der Meditation einwandfrei erreichen – das ist möglich.

Ich versuche mir natürlich das Umfeld zu schaffen, das für die Meditation geeignet ist und nehme mir ein paar Minuten Zeit. Ich achte darauf, dass ich nicht gestört werde, nehme Platz und Haltung ein und beginne mit den üblichen Schritten, um meine Meditation zu beginnen.

Bewusstsein schaffen
Bei der Meditation kommt es auf das Zusammenspiel von Körper und Geist an

Wer übrigens selbst noch am Anfang steht, gerne anfangen möchte und noch nach hilfreichen Tipps sucht, der sollte unbedingt unseren Artikel “Meditation für Einsteiger: Leitfaden in dein Bewusstsein” lesen. Hier erfährst du alles, was es über die Meditation zu wissen gibt; insbesondere zu Anfang.

 

DEN URSPRUNG FINDEN

Im nächsten Schritt fange ich an mich auf mein Unwohlsein, meine Unruhe zu konzentrieren und das Gefühl einzuordnen. Ich mache mir bewusst, wie ich mich fühle und was mich offensichtlich stört. Ich lasse meine Gedanken nur um dieses Thema kreisen, um herauszufinden, worin es seinen Ursprung hat. Vielleicht hat mich eine Situation früher am Tag gestört? Oder ein Kommentar von einer anderen Person? Bin ich unzufrieden mit meiner Arbeit? Liegt es vielleicht an einem Ereignis, das bevorsteht?

Ich gehe sämtliche Gedanken und Möglichkeiten ganz bewusst ab und nähere mich so dem Ursprung. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, negative Gedanken und Gefühle aufzuspüren und sie zu verbannen. Habe ich den Ursprung gefunden, setze ich mich aktiv damit auseinander. Ich stelle mir Fragen, wie zum Beispiel: “Warum stört es mich? Was genau stört mich daran? Was ist eigentlich genau passiert? Ich setze mich gedanklich und völlig in mir ruhend damit auseinander, werde mir darüber klar und suche nach einer Lösung.

 

KONFRONTATION

Diese kann immer unterschiedlich sein. Manchmal hilft mir einfach die Tatsache, meditiert zu haben und zu wissen, was es ist. Ein anderes Mal finde ich heraus, dass es gar nicht so schlimm war, wie ich es anfangs empfunden habe und wieder ein anderes Mal konfrontiere ich die Person damit oder setze mich mit entsprechender Situation aktiv auseinander.

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Finde den Ursprung deiner Emotion und stelle dich der Situation

Das ist meine ganz persönliche Art durch Meditation mit Unwohlsein und Unzufriedenheit oder innere Unruhe umzugehen. Gleiches Prozedere kann man natürlich auch auf bevorstehende Ereignisse anwenden. Sich darauf konzentrieren, sich der Situation bewusst werden und sich damit auseinandersetzen, wie man ihr in der Zukunft begegnen möchte.

 

IMMER AM BALL BLEIBEN

Es ist selbstverständlich nicht leicht, von Anfang an seine Gedanken unter Kontrolle zu bringen – das erfordert Übung. Es funktioniert aber auch nicht, indem man es gar nicht erst versucht. Hier gilt es, stets am Ball zu bleiben. Bereits nach dem dritten oder vierten Mal werden sich signifikante Verbesserungen zeigen und es fällt von Mal zu Mal leichter, die Meditation als Werkzeug für sich zu nutzen.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Man kann Meditation also aktiv nutzen oder ganz ruhig für sich in die eigene Mitte zurückkehren, um Energie zu tanken und Fokus zu generieren. So vieles ist möglich. Wenn ihr Fragen habt oder Schwierigkeiten, die ihr mitteilen mögt, dann zögert bitte nicht dies zu tun. Wir helfen immer gerne und es gibt hier eine wunderbare Community, die hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir alle stehen im Leben vor den unterschiedlichsten Herausforderungen und sammeln unsere Erfahrungen. Wenn wir sie teilen, können wir vielleicht anderen Menschen helfen.

Wie nutzt du die Meditation? Welches Werkzeug machst du daraus? Wir sind sehr gespannt auf eure Antworten.

Dein PSI Online Team.

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Alberto Villoldo
Schamane der neuen Zeit!Dr. Alberto Villoldo, mehrfacher Bestellerautor, Schamane, Gründer der Four Winds Society, Psychologe und Anthropologe verbindet unser westliches Wissen und die spirituellen Ansichten der Energiemedizin wie kein anderer. „Träume den Traum von Heilung und Frieden. Schaffe einen Unterschied in dieser Welt.“, sagt er über seine Arbeit als Schamane, denn mehr als 25 Jahre forscht er bereits nach Erkenntnissen, wie der Geist sich auf die Gesundheit und Krankheiten auswirkt. In frühen Jahren in der Universität in San Francisco, später im Amazonas und den Anden. Aberto Villoldo schafft es, in seinen Vorträgen, Seminaren und Büchern durch seine Ruhe und seinen Blick fürs Ganze die Menschen zu motivieren, um nach neuen und ganzheitlichen Methoden der Heilung zu suchen. Einer seiner Leitsätze lautet: „Heilung ist nicht eine Handlung, die der Heiler oder die Heilerin ausführt, sondern vielmehr eine Reise, auf die sich der Klient aus eigenem Antrieb einlässt.“. Dr. Alberto Villoldo

1 Kommentar

  1. Die Meditation ist ein Segen für mich!
    Ich bin meinem Gehirn dankbar, weil es gute Arbeit leistet. Dafür bekommt es Wasser, guten Schlaf, Achtsamkeit und zwei Meditationen pro Tag. Es schenkt mir dafür ab und zu nachts neue, schöne Wachstumsträume, sodass ich danach lachen kann, morgens neue Sätze, denen ich folgen kann, und in der Meditation schenkt es mir ab und zu Bilder, die meine Fragen, als Bildfolgen oder Bilder darstellen.
    Habt keine Angst, und wenn Ihr doch Angst habt, macht es in einer Gruppe, oder in professioneller Begleitung.
    Die Anleitung hier ist super.
    Bei mir gibt es gerade einen Konflikt. Um die Antwort zu finden, übe ich dazu auch Geduld.

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