Im Einklang mit der Natur zu leben, war von Anbeginn der Zeit unsere wesentliche, unsere essenzielle Lebensweise. Sie ist alles und sie hat alles, was wir brauchen – wir sind ein Teil davon.

LEBEN

Die Natur ist das Leben selbst. Jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein und die Energie, die durch alles hindurch fließt. Sie bringt Leben hervor, gewährt es, nimmt es. Nicht umsonst wird sie Mutter genannt. Nach der Geburt, nach der Entstehung versorgt uns die Natur mit allem, was nötig ist um zu leben.

LERNEN

Im Einklang mit dem Universum, stellt uns das Leben auf die Probe. Wir lernen von den Ereignissen, die uns widerfahren. Jede Entscheidung die wir treffen, wird am Ende eine Erfahrung sein. Entscheidungen haben Konsequenzen und aus diesen Konsequenzen ziehen wir unsere Lehren. Die Natur stellt uns vor Herausforderungen, damit wir mit ihr umzugehen lernen – damit wir sie verstehen. Wir können nur herausfinden, welche Pflanze uns heilt, indem wir uns verletzen oder erkranken.

KRANKHEIT UND SCHMERZ

Das Gleichgewicht spielt in der Natur eine elementare Rolle. Auf Licht folgt Dunkelheit, auf Kälte die Wärme. Es gibt groß und klein, leicht und schwer, laut und leise. Alles bedingt sich, alles hängt zusammen. Die Welt ist ein großes Miteinander. Für jede Krankheit gibt es Heilung. Die Natur hält für uns alles bereit. Oftmals wissen wir einfach nicht, wo die Lösung zu finden ist. Haben wir Schmerzen, versuchen wir diese zu lindern. Wir forschen und suchen nach Lösungen für Probleme – das wiederum liegt in der Natur des Menschen. Schließlich wollen wir lernen und verstehen. Wir wollen uns vorbereiten und wissen, wie wir beim nächsten Mal darauf reagieren oder es verhindern können.

Waldboden mit Moos
Auch wenn wir die unzähligen geheimen Ecken der Natur vielleicht erst noch entdecken müssen – Die Natur hat alles, was wir brauchen.

ZUHÖREN

Doch der Mensch hat verlernt zuzuhören. Wir hören nicht mehr auf das, was die Natur uns sagt und sehen nicht mehr das, was die Natur zu bieten hat. Wir gehen davon aus, auf dem heutigen Stand unseres Wissens, klüger und nicht von der Natur abhängig zu sein, als könnten wir sie überlisten oder uns von ihr unabhängig zu machen. Doch das ist ein Irrglaube.

Lassen wir uns nicht länger von den Medien sagen, was richtig und was falsch ist – es ist wichtig, sich sein eigenes Bild von der Welt zu erschaffen. Wir müssen wieder lernen besser zuzuhören – uns selbst, der Natur. Raus aus unserer Bequemlichkeit, um wieder selbst nachzudenken und das nicht anderen zu überlassen. Wir müssen wieder erkennen, dass die Natur, die Welt und alles, was sie verbindet, die Lösungen hat, die wir suchen. Höre auf deinen Körper und höre auf deinen Geist; sie werden dir verraten, was dir fehlt oder was dich glücklich macht.

MODERNE WISSENSCHAFT

Wir dürfen die moderne Wissenschaft natürlich nicht verurteilen. Sie ist ein Teil unserer Evolution; sie gehört ebenso zur Natur des Menschen, wie unsere Erfahrungen aus vergangenen Jahrhunderten. Doch die Wissenschaft kam erst nach der Weisheit, die wir uns aufgrund unserer gesammelten Erfahrungen angeeignet haben. Gregg Braden versucht Wissenschaft und Spiritualität zu kombinieren und zeigt uns sehr deutlich, wie gut das funktionieren kann. In seinen Lehren zeigt er uns, wie wenig Sinn es macht, den heutigen Stand der Wissenschaft als Maßstab für unser Leben zu nehmen.

Wir brauchen die Wissenschaft. Sie ist gut und notwendig, um zu verstehen, wie die Dinge funktionieren. Doch sie ist auch nur ein Teil des Kreislaufs des Lebens. Sie beantwortet uns die beliebteste Frage des Menschen: Warum? Warum funktionieren die Dinge, wie sie funktionieren. Doch sie verrät uns nicht, wie wir all dieses Wissen auf unseren Alltag anwenden können.

WEISHEIT

Wir haben nämlich irgendwann aufgehört, die Wissenschaft mit der Weisheit zu kombinieren. Stattdessen forschen und experimentieren wir fröhlich vor uns hin, anstatt bereits generierte Erfahrungen sinnvoll einzusetzen. Mit der Entstehung des Menschen, konnten wir uns in der Natur nur behaupten, indem wir von ihr lernten. Hatten wir Fieber, bot sie uns Heilpflanzen. Sie spendete uns Wasser, Nahrung und lehrte uns das Feuer zu nutzen – sie gab uns alles, was wir dafür brauchten.

Sie spendete uns trost und einen Platz, um zu uns selbst zu finden. Wir lernten sie zu fürchten und wir lernten sie zu lieben. Doch wir haben aufgehört sie zu schätzen. Wir haben uns nicht nur stark von der Natur, sondern auch von uns als Individuum entfremdet.

Die Wälder des Amazonas
Die Welt ist ein wunderbarer Ort, den wir nicht annähernd so gut kennen, wie wir es uns vorstellen…

DU BIST EIN TEIL DER NATUR

Wir sollten wieder lernen, uns auf die Natur und unsere Erfahrungen zu konzentrieren. Wieder anfangen, in uns hinein zu hören, uns zu lieben und diese Liebe zu teilen. Wir sollten dem leisen Flüstern der Natur lauschen und ihre schreie ernst nehmen.

Wir haben alles, was wir brauchen, um glücklich zu sein. Tatsächlich haben wir alles was wir brauchen, um zu leben und wir sollten uns die Hände reichen und beginnen, das Miteinander im Leben zu genießen. Vor allem aber, sollten wir wieder viel mehr im Einklang mit der Natur leben.

Dein Psi Online Team

3 Kommentare

  1. In diesem Jahr habe ich mir die Standorte von Bäumen gemerkt, die besonders schöne Blätter und Blüten hatten. Gestern habe ich damit angefangen, ihre Samen zu sammeln, um sie in meinem kleinen Gewächshaus in die Erde zu bringen.
    Für mich war die Cassia so besonders schön. Zu ihr gehören viele Arten. Auch Cassia fistula, daraus wird eine Heilsalbe gewonnen. Ich denke an Peter, seine Wunde macht immer noch Probleme. Sie sondert eine braune Flüssigkeit ab.
    Ich soll mir keine Sorgen machen, wurde mir gesagt.
    Ach Louise, bei dir habe ich das Wort Vertrauen ohne das „r“ geschrieben. ………………………………..?

  2. Was für ein schöner Morgen! So einen Sternenhimmel habe ich lange nicht gesehen. Am Ende des kleinen Wagens, am Ende der Deichsel leuchtet der Nordstern. Jetzt weiß ich genau, wo er steht. Alles, was ich jetzt schreiben könnte, das wisst ihr von mir.
    Ich freue mich auf Alberto Villoldo.

  3. Hallo Margot, wir vermissen deine Kommentare. Wir sind eine Gruppe von jungen Frauen im Kindergarten. Deine Art etwas verständlich zum machen gefällt uns mega.

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