Von Geburt an, ist unsere Entwicklung davon abhängig, in welchem Umfeld wir uns befinden. Wir können uns nun mal nicht aussuchen, in welche Familie wir hineingeboren werden oder welches Land zu unserer Heimat wird – Kanada hätte ich auch schön gefunden.  Noch dazu können wir uns nicht dagegen wehren, welche fantastischen Eigenschaften wir von unseren Eltern erben. Dann werden wir in Kindergärten und Schulen gestopft und harren der sozialen Kontakte die da kommen mögen. Klasse.

 

Was soll nur aus uns werden?

Anstatt uns dann mit tatsächlich wichtigen Fragen zu beschäftigen, was denn mal aus uns werden soll, wie Liebe funktioniert und warum die manchmal so weh tut, wie ich mein smartes Auftreten noch verbessern kann und wie die Schweiz immer noch so neutral bleiben kann, beschäftige ich mich mit Integralfunktionen und stelle fest, dass trotz einer drohenden Überbevölkerung noch niemand das Bernsteinzimmer gefunden hat. Dann hören wir mit zunehmendem Alter Dinge wie “Du kannst alles sein, was du willst.”, “Tu das, was dein Herz dir sagt.” und dann sollen wir auch noch mit den Konsequenzen leben. Ich weiß ja nicht…

“Emotionen formen unser Herz, Taten unseren Charakter. Was wir sagen und wie wir handeln, hinterlässt Fußspuren auf diesem Planeten. Wir bedeuten etwas. Wir sind das Ich und wir sind Teil eines großen Ganzen. Ich bedeute mir etwas, ich bedeute anderen etwas.” – Philosophie klingt plötzlich völlig logisch und macht auch noch Spaß. Das muss mit der Nähe zu den Wechseljahren zu tun haben.

Zellbiologie und Genforschung
Es liegt an uns wie wir leben und wie wir sterben.

Dann passiert folgendes: Da kommt Dr. Bruce Lipton daher und behauptet, alles ist abhängig von unseren Zellen. Die nehmen jetzt das Ruder in die Hand, haben das sagen und das Einzige, was die noch animieren kann, sich beeinflussen zu lassen, ist ihre Umgebung. Na, herzlichen Glückwunsch. Die beeinflusst mich auch, wenn ich auf einem Rock-Konzert bin. Hören wir aber doch gerne mal rein, was der gute Bruce Lipton uns zu sagen hat – Ich gebe zu, es beeindruckt mich… aber nur ein wenig.

 

Die Zelle hat das Sagen

Jetzt stellen wir uns einmal vor: Ein erwachsener Mensch besteht aus rund 100 Billionen Zellen. Das sind demnach aber eine ganze Menge kleiner Dinge, die was zu sagen haben. Das sind, wenn wir unser Bewusstsein kurz einmal von allem getrennt betrachten und dem gegenüberstellen: 100 Billionen zu eins. Unfairer Deal würde ich sagen. Ich hatte ja schon genug Schwierigkeiten, in meiner Pubertät gegen zwei Elternteile anzukämpfen. Wie genau soll ich mich gegen 100 Billionen Zellen wehren, die alle der Meinung sind, sie formen mich, also meinen Körper, meinen Charakter und meine Emotionen, so wie sie es wollen?

Hat eigentlich schon mal jemand bewusst eine Kampfansage gegen diese Zellen-Herrschaft gemacht? Etwas für Zellen völlig untypisches ausprobiert und gesagt: “Ha! Das kann unmöglich aus eurer Zellteilung stammen!”? Revolution.

Doch landen wir kurz einmal wieder auf dem Boden der Tatsachen. Es ist ja schließlich nichts dagegen einzuwenden, dass die Zellen ihren Job machen. Zugegebenermaßen machen sie diesen Job ja schon beeindruckend gut. Tatsächlich sind die Zellen selbst unglaublich abhängig – ich rede jetzt nicht von Schokolade oder Nikotin. Sie sind abhängig von ihrer Umwelt. Und dafür bist wiederum Du zuständig. Eine kaum greifbare Vorstellung? Hören wir doch einmal das Genie selbst und was es mit diesen lustigen Zellen auf sich hat.

Wenn dich der Videobeitrag von Bruce Lipton interessiert hat, dann kannst du hier noch das zweite Video dazu anschauen >> „Dein Geist Siegt! Führe deine Gene – Teil 2„. Außerdem haben wir noch einen ganz wunderbaren Artikel zum Thema Stress, der die Thematik in Bezug auf die Zellen ganz hervorragend aufgreift – ganz ohne Satire. Was bedeutet Stress für unseren Körper, für unser Leben? Erfahre mehr unter „Nur keinen Stress„.

Wie du weißt, legen wir immer sehr viel Wert auf dein Feedback, deine Meinung und deine Erfahrungen. An dieser Stelle würde uns interessieren, ob eine solche Kolumne, mit einer Prise Satire, eine willkommene Abwechslung für dich ist?

Wir freuen uns auf dein Kommentar dazu und wünschen dir und deinen Genen noch eine wunderbare, erfüllte und glückliche Zeit.

Dein PSI Online Team.

Vorheriger ArtikelDein neues ICH 💓😳💓 | Anita Moorjani
Nächster ArtikelEs kommt immer anders, wenn man denkt
Bruce Litpon
„Du bist der Meister deines Lebens! Der Geist ist stärker als deine Gene.“ Bruce Lipton, Wissenschaftler der Biologie, Bestsellerautor, ist vor allem für den Gedanken bekannt, dass die Gene und die DNA durch Gedanken und Einstellungen eines Menschen beeinflusst werden können. Es beschäftigt sich beispielsweise mit der Frage: Ist Selbstbestimmung nur eine Illusion? Denn es scheint heute ein unantastbares Dogma: Die Gene bestimmen, wie wir uns entwickeln, wie wir aussehen, wie wir denken und fühlen, an welchen Krankheiten wir leiden und sogar wie wir uns verhalten. Lipton beweisst allerdings: es gibt tatsächlich Intelligente Zellen. Lipton erwarb einen Bachelorgrad in Biologie an der Long Island University im Jahr 1966 und einen Doktorgrad in Entwicklungsbiologie an der University of Virginia. Der Biologe Bruce Lipton ist überzeugt: Unsere Zellen haben die Antworten auf alle Probleme unserer Zeit.

27 Kommentare

  1. Hallo,
    danke für die satirische Einlage, sie tut so gut.
    Der tiefere Sinn erschließt sich mir, wenn ich bedenke und auch in meiner Umgebung sehe,
    wieviele Menschen gegen ihren eigenen Körper „Krieg“ führen. (Zu dick, zu dünn, Nase schief, Nase gerade, zu groß, zu klein……)
    Und sich wundern wenn der Körper reagiert mit Krankheit, Ausfällen…..Denn wer bitte schön möchte ständig nur ausgeschimpft werden und gesagt bekommen, dass er nicht genügt…..
    Daher ist ja wohl folgender Leitspruch sinnvoller: „Ich mit meinen Zellen.)
    Herzliche Grüße, schön, dass es Euch gibt.
    Martina

  2. Hallo liebes Psi Team,
    Das war ja eine ganz brave Satire von euch. Die Idee finde ich ehrlich gesagt ganz außerordentlich und fantastisch!
    Sich selbst nicht immer so bierernst und wichtig nehmen und mit hypnotischem Scanner Blick oder einer seuselnden stimme zu begegnen. Sondern einfach mal über die eigenen Unzulänglichkeiten zu lachen und 5 grade sein lassen!
    Juhuuuu das ist sehr fein von euch. Danke

  3. Hallo zusammen.
    Also ich fand den Artikel wirklich klasse auch meine Muskelzellen haben vor Freude gezittert. So etwas liest man sehr gern. Macht weiter so. Toll!

  4. Vielen Dank Bruce, bin echt ein Fan von dir und es passt so gut zur Quantenheilung, das ist mein Steckenpferd. Telomere und das Enzym dazu werden in meinem Vortrag im Oktober ein thema sein, danke für deine inspiration.
    Alles Liebe Marion

  5. Erst eimal: „ganz herzliche Glückwünsche“ zu eurem neuen Psi online Magazin – denn das ist euch wirklich gelungen! Dabei tut es auch gut mal über sich selbst herzlich zu lachen, über all das, was ich als aufgeklärter und bewusster Mensch versuche zu beachten, zu verstehen zu integrieren. Es macht mir deutlich: Bei all dem darf letztendlich der Humor nicht zu kurz kommen! Sehr gut! :0)))
    Als Mentalcoach weiß ich, wie sehr unsere Gefühle, unsere Glaubenssätze, unsere Gedanken, unsere Erfahrungen und schließlich unsere Zellen, uns selbst und unser Leben mit bestimmen. Wir besitzen eine Zellintelligenz, haben ein Zellgedächtnis und dieser Zellverbund gestaltet uns und wir gestalten ihn. Die neue Medizin arbeitet mit der Zellintelligenz und kann viel verändern. Wir sind auf dem richtigen Weg, wenn wir dies zumindest ansatzweise verstehen.
    Doch bei alledem darf auch der aufgeklärte Mensch eines nicht vergessen: Liebe und Lachen sind die uns am stärksten transformierenden Kräfte!

  6. Ich wollte zuerst den Artikel „Es kommt alles anders, wenn man denkt“ kommentieren und dann habe ich Satire gelesen… und Kolumne…
    Bitte macht das wieder und weiter! In jede Zeitung/jedes Magazin gehört eine Kolumne.
    Dafür gibt es viele gute Gründe. Ich bin Fan von: Wechsel des Blickwinkels. Genau dafür ist eine Kolumne wichtig und gut.
    …. und natürlich für die heilsame Kraft des Humors.
    Ich danke euch für eure tolle Arbeit und wünsche mir Kolumnen mit viel liebevollem Humor Liebe Grüße
    Sabine

  7. Liebes psi-Team

    gerne könnt ihr uns viel mehr Satire bieten, haben wir doch immer wieder die Tendenz, uns selber und unsere Ansichten allzu ernst zu nehmen. Stattdessen einen satirischen Blickwinkel zu eröffnen, tut uns allen enorm gut.

    Lasst uns das Leben mit all seinen Aspekten mehr und mehr feiern und dabei viel über uns selber lachen, schmunzeln, kichern!

    Habt herzlichen Dank für eure Arbeit, uns all diese Infoemationen so einfach zugänglich zu machen, selbst in entlegenen Winkeln dieser WunderWelt!

    Grüne Grüsse aus dem DonauDelta, Janine

  8. Sehr gut geschrieben, etwas Satire und doch so hilfreich Alles etwas besser zu verstehen, vielen herzlichen Dank Sigrid

  9. Ich finde das einige Themen ein wenig mehr Satire vertragen könnten – das beflügelt den Gest und bringt Abwechslung in unsere sowieso viel zu „ernstgenommenen“ Alltag.
    LG Karin

  10. Wenn ich das Thema durchdrungen habe, dann ist Satire eine Möglichkeit in die Leichtigkeit zu kommen, um spielerisch mit den neuen Informationen umgehen zu können. Vorher verwirrt mich die Satire zu sehr.
    Liebe Grüße
    Juditha

  11. Gut geschrieben und Lipton geht sowieso immer (vorallem mit Braden und Dispenza zusammen). Ich hoffe, es gibt noch weitere Artikel in diesem Stil, da Humor einfach IMMER Platz haben sollte.

  12. 🎈🤓 ja!!! Satire ist toll! Ich meine, gerade ein solcher Artikel trifft es ja auf den Punkt! Wir dürfen schmunzeln und wir dürfen lachen über uns selbst, vor allem, wenn wir entdecken, dass es anderen gleich geht! Danke und gerne noch mehr! 👏🏻👍🏻😄

  13. … ja unbedingt! Ich mag Satire, und ich mag Abwechslung 🙂

    Weiter so, ich finde, es heitert das Ganze etwas auf und zeigt wie vielfältig Spiritualtität ist. Mit Humor gewinnt das Ganze an Leichtigkeit.

  14. Genial. Bitte mehr davon. So macht Lernen Spaß. Ich freue mich auf die nächste Satire und werde diese hier weitererzählen. Tolle Schleifen, die im Gedächtnis bleiben.

  15. Herzlichen Dank für diesen hübschen Artikel, der mich zum Schmunzeln gebracht hat. Auf jeden Fall inspiriert er mich, darüber zu meditieren, denn möglicherweise lege ich selbst zu wenig Humor in die eigene Bewusstseinsentwicklung. Es ist halt auch ein Thema mit einem durchaus ernsten Hintergrund.
    Jeder ist für das eigene Milieu, in dem er lebt und leben lässt – nämlich unsere Zellen, Zellverbände und deren Umgebung, das Bindegewebe – selbst verantwortlich. Es hat extrem viel mit wirklicher Selbstliebe zu tun, sich bewusst darum zu kümmern, dass sich unsere Zellen in unserem Körper wohl fühlen und dass wir ihnen und ihrer Lebensumgebung nicht schaden. Die Frage ist: womit schaden wir uns und unseren Zellen sowie deren Organen (Organellen)?
    Ihr wisst es alle! Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung (an der frischen Luft, am besten im Wald), zu wenig Sonne (oder Vitamin D 3), keine regelmäßige Entschlackung, Entgiftung und Entsäuerung, zu wenig Achtsamkeit insbesondere bezüglich der eigenen Gedanken, ein Leben dominiert von Stress, Angst und Sorge sowie von Konditionierungen und Glaubenssätzen, die von uns als Kind von unseren Bezugspersonen übernommen worden sind, ohne sie zu hinterfragen und zu verifizieren.
    Es gibt viel zu tun, ob mit oder ohne Humor, wobei ich aus eigener Erfahrung davon erzählen kann, dass der o.a. Lebensstil ins Gegenteil verkehrt dazu führt, dass sich der eigene Homor auch wieder blicken lässt.
    „Wenn jeder vor seiner eigenen Haustür putzt, ist die Stadt sauber.“

  16. Für mich jetzt ein neuer sehr interessanter Aspekt, dass nicht die Gene mich, sondern so wie ich lebe und denke die Gene lenkt und dass ich meine Gene lenken kann. Ja, eine noch tiefere Verantwortung jedes Einzelnen! Und Bewusstwerdung meiner Gefühle, Gedanken und Reaktionen = Selbstbestimmung pur!. Danke für diesen interessanten Artikel und Video. Mag Bruce Lipton gerne zuhören

  17. Prima, Lachen und Schmulzeln gehören auch zum Leben. Ich finde das ist ein schöner Weg Lebensfreude auszudrücken. Unbedingt mehr davon.

  18. Ich habe noch mal über Satire nachgedacht, und was sie für mich bedeutet. Schon vor Jan Böhmermann, wusste ich, was er sagen wollte. Als sich vor fast drei Jahren mein Trauma auflöste, las ich von Braden, die Brücke schlagen zwischen Bewusstsein und Spiritualität. Dazu musste ich enorm viel lernen, um das zu verstehen. Vieles las ich mehrfach.. Satire wäre zu diesem Zeitpunkt noch schwierig für mich gewesen, sie zu verstehen. Ihr seid ein Online-Verlag und keine therapeutische Plattform, das verstehe ich. Darum habt Ihr mein Problem wunderbar gelöst, wenn mache Artikel den Hinweis enthalten, dass sie satirisch sind.

  19. Mir gefällt der satirische Artikel sehr gut! Ich kann mich da nur meinen ‚Vorrednern anschließen, dass HUMOR eine Art der Bewusstseinserweiterung ist, die gut tut. Weil man dann über manchmal schmerzhafte Entwicklungsschritte mal lachen kann… und schon wird’s leichter! Weiter so.

Kommentieren Sie den Artikel =)

Please enter your comment!
Please enter your name here