Das Gehirn ist ein Spiegel unserer Umwelt – Es reflektiert alles, was in unserem Leben stattfindet. Sowohl Emotional, als auch in unserem Handeln und unserer Denkweise. Eine Tatsache, die uns auch Joe Dispenza immer wieder zu verstehen gibt.

 

UNBEWUSSTES VERHALTEN

Es gibt da ein Problem: Dieses Problem ist unser eigener, schöpferischer Zustand, der bereits nach kurzer Zeit in routinierte Abläufe abdriftet. Wir versinken in gleichen Verhaltensmustern, treffen die gleichen Menschen, meistens zur gleichen Zeit, aus den gleichen Gründen. Dieser Zustand des Seins spielt sich in der Regel unbewusst ab. Es ist ein völlig unbewusstes Verhalten. Die Emotionen, die dadurch erzeugt werden, dienen als Bestätigung unserer Identität – Sie beschreiben unser Ich, unsere Persönlichkeit.

Identitätslos
Routinierte Abläufe sind ein Zeichen dafür, dass wir in der Vergangenheit leben – wir haben keine Kontrolle über unsere Gedanken und Entscheidungen.

Deine Gedanken, dein Handeln und deine Emotionen spiegeln deine Persönlichkeit wieder und erschaffen deine ganz eigene Realität. Sind diese Denkmuster, Handlungsweisen und Gefühle allerdings vorgeprägte Verhaltensmuster, also auch deine Wahrnehmung und deine Ansichten, dann lebst Du in der Vergangenheit. Es ist als würde ein Programm alles an und in dir kontrollieren.

 

JOE DISPENZA ZUR METAKOGNITION

Oftmals sind wir nicht in der Lage, allein aus diesem Verhalten auszubrechen oder es gar zu erkennen. Erst die urplötzliche Erfahrung von Verlust, Krankheit oder persönlichen Krisen führt dazu, dass man sich anders fühlt. Es ist wie ein Aufwachen aus einer anderen Zeit, einer anderen Welt. Als würde man sich das erste Mal im Leben selbst sehen. Joe Dispenza beschreibt diesen Zustand, dieses Ereignis als “Metakognition”.

“Wahrnehmen” bedeutet, sich darüber bewusst werden und Denkweisen beeinflussen. Wir können dann auch relativ schnell feststellen, dass Gedanken nicht immer der Wahrheit entsprechen. Wir sollten also nicht alles glauben, was wir denken.

 

EIN ENERGIESCHUB IN DIE ZUKUNFT

Wir können nach einer solchen Bewusstseinsveränderung also selbst entscheiden, welche Gedanken wir zulassen und welche nicht. In diesem Moment lösen wir uns vom automatischen, unbewussten Seinszustand. Wir sind also in der Lage, unsere Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen: Was bringt mich zu dieser Entscheidung? Wir können also ganz klar selbst entscheiden, wer wir nicht mehr sein wollen, indem wir unser Verhalten beobachten und unsere Denkmuster aktiv beeinflussen.

Dies resultiert in einer willentlich starken Entscheidung, so Dispenza, die eine enorme Energie freisetzt. Ein Energieschub, der uns einen Hauch unserer Zukunft offenbart.

“Wenn man sich beobachten kann, dann kann man sich auch korrigieren.”

Wir müssen verstehen, dass der Körper nicht zwischen einem realen Vorfall im Leben und dem, der von einer Emotion erzeugt wurde, unterscheidet. Für den Körper ist es dasselbe. Wir sind also durchaus in der Lage, unsere eigene Realität zu erschaffen. Wir können unsere Denkweise, Emotionen und Handlungen und somit unsere Zukunft zu beeinflussen. Ein Prozess, der außerdem Einfluss auf unsere Gene nimmt und so Körper und Geist in Einklang bringt – als großes Ganzes, dein Ich, deine Persönlichkeit.

 

Wir hoffen, du konntest bereits einen Teil deiner unbewussten Verhaltensmuster gezielt beeinflussen? Ist es Dir leicht gefallen? Wir freuen uns auf dein Feedback.

Dein PSI Online Team.

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Joe Dispenza
Joe Dispenza hat an drei amerikanischen Universitäten studiert, seine Schwerpunkte lagen auf den Bereichen Biochemie, Neurologie und Gehirnfunktionen. Er promovierte an der Life University von Atlanta/Georgia im Fach Chiropraktik. Er ist Autor mehrerer Bücher über die enge Beziehung zwischen der Chemie des Gehirns, der Neurophysiologie und -biologie und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit. Im preisgekrönten Film What the Bleep Do We Know!? kam er zu Wort. Dr. Dispenza ist für seine Fähigkeit bekannt, Laien wissenschaftliche Konzepte auf lebendige, anschauliche und unterhaltsame Weise zu vermitteln.

2 Kommentare

  1. Danke für den aufschlussreichen Artikel. Ich habe das kürzlich erst bei stressigen Situationen mit meinen Kindern mal gemacht, habe einfach ganz anders reagiert als sonst immer. Es war wirklich interessant wie sie darauf reagiert haben und vor allem viel stressfreier. Nur man muss sich halt wirklich drauf konzentrieren mal ganz andere Dinge zu tun.
    Das mit der Schokolade muß ich auch noch probieren 😉

  2. Ich habe einige Ereignisse die mich immer wieder belästigt haben korrigiert. Ich bin in einer Meditation zurück gegangen und habe anders gehandelt. Ich kann ja nicht sicher sein ob meine Erinnerung stimmt, oder ob sie auch nur Fantasie ist. Dann kann ich sie auch ersetzen. So bin ich drauf gekommen, dass einiges nicht stimmen konnte, weil die Konsequenzen in der Vergangenheit nicht adäquat waren. Es ist schön wenn diese blöde Bedrückung weg ist!

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