Tagtäglich, zu jeder Stunde, Minute, Sekunde, werden wir begleitet von unseren Gedanken. Wir denken beim laufen, reden und sogar beim schlafen – Das sind dann unsere Träume. Es gibt positive und negative Gedanken, die jeden Tag in unseren Köpfen herumschwirren.

Gedanken
Bestseller-Autorin und „Königin“ der Neugeist-Bewegung.

Louise Hay, eine bewundernswerte Frau, Buchautorin und Ikone der Neugeist-Bewegung hat eine ganz besondere Beziehung zu Gedanken. Gedanken können unser Leben beeinflussen. Ja, sie designen fast schon unser Leben. Sie sind für unsere Zukunft verantwortlich, denn Gedankengut wird zu Erfahrung.

 

 

 

DIE NEGATIVITÄT ÜBERWIEGT

Stress, Hektik, Geschwindigkeit, wir wollen alles recht machen und vor allem jedem gerecht werden. Wir suchen nicht nach den Ergebnissen, Lösungen und Taten, die uns glücklich machen, sondern um anderen zu gefallen. Und weil wir danach bestrebt sind anderen zu gefallen, mögen wir uns selbst nicht mehr. Setzen wir doch einfach mal die negativen Gedanken zu den Positiven in Relation.

Wie oft denkst du am Tag: “Das wird schon werden. Ich sehe toll aus. Ich bin so dankbar für…”? Natürlich denkst du das, vielleicht sogar täglich. Das ist gut. Dennoch überwiegen doch die negativen Gedanken: “Ich schaffe das nicht rechtzeitig. Der Bus kommt nicht. Meine Vorgesetzte gibt mir mehr Arbeit, als ich erledigen kann. Ich bin zu dick, zu untrainiert, unkonditioniert. Das Geld reicht nicht. Das Wetter ist schlecht. Es ist zu laut. Ich hasse dies ich verabscheue das. Ich bin so unendlich unzufrieden.”

Unzufriedenheit – wir sind nicht zufrieden, weil wir den Fokus falsch setzen. Anstatt an unserer Zufriedenheit zu arbeiten, wollen wir alle anderen zufrieden stellen. Es sind unsere Gedanken, die unsere Zukunft erschaffen. Jeder einzelne Gedanke wird an das Universum gesendet und kehrt zu uns als Erfahrung zurück, so Hay.

Der Sternenhimmel in Fisheye-Optik
Jeder Gedanke wird an das Universum geschickt, damit er als Erfahrung zurückkehren kann.

 

GEFANGEN IM HANDELN

Wir denken, zu jeder Zeit, aber wir schenken unseren alltäglichen Gedanken keine Aufmerksamkeit. Wir werden erschlagen von Millionen Gedanken, denen wir keine Beachtung schenken, weil wir so sehr mit “Handeln” beschäftigt sind. Diese These teilt Louise Hay übrigens auch mit Eckhart Tolle, der die zwei Dimensionen der Erfüllung in Sein und Handeln unterteilt.

Die Devise lautet also: Kontrolliere deine Gedanken, die dein Leben bestimmen. Übe, dir deiner Gedanken bewusst zu werden. Frage dich regelmäßig: “Was denke ich gerade?”. Das ist alles. Es klingt ganz einfach, aber diese Übung umzusetzen, ist um ein Vielfaches schwerer, gibt Louise Hay zu. Wir sollen uns beispielsweise die Frage stellen, ob wir das, was wir gerade denken, als Erfahrung mitnehmen möchten oder nicht. So können wir direkt die Negatives vom Positiven trennen.

„Du kannst deine Gedanken nicht ändern, wenn du sie nicht kennst.“

 

SCHAFFE BEWUSSTSEIN FÜR DEINE GEDANKEN

Louise Hay ist vor allem bekannt für ihre sogenannte Spiegelarbeit, mit der sie neue Maßstäbe setzte. Mit deinem Selbst vor einem Spiegel arbeiten. Sich Affirmationen vor einem Spiegel immer wieder selbst ins Gesicht sagen, sich dabei in die Augen schauen, das ist ein enormer Schritt und kostet viel Energie. Dieser Schritt, diese Technik ist aber so unendlich kraftvoll, beschreibt Hay, sie wird dein Leben für immer verändern. Es geht im ersten Schritt darum, dich zu akzeptieren. Der wohl schwerste Weg dahin, ist, dir selbst in die Augen zu schauen und zu sagen: “Ich liebe Dich!”. Liebe dich selbst. Etwas, das für die meisten Menschen die wohl größte Hürde ist.

Einen ausführlichen Bericht zur Spiegelarbeit von Louise Hay, wird es zu einem späteren Zeitpunkt noch geben.Hier kannst du dann alles erfahren, was es zu dieser beeindruckenden Technik zu wissen gibt.

Gedankengut
Der schwierigste Moment einen unbekannten Weg zu gehen, ist immer der Anfang.

 

GEDANKENGUT UND DANKBARKEIT

Dankbarkeit hilft enorm weiter, um sich seiner positiven Gedanken bewusst zu werden. Louise Hay ermutigt, morgens und abends jeweils seine Dankbarkeit vor einem Spiegel, vor sich selbst laut auszusprechen. Gerade morgens und abends hat es unfassbare Auswirkungen und ist besonders kraftvoll – für den Tag und vor dem Schlafengehen.

Es ist wie eine Saat, die du einpflanzt. Du kannst sie noch nicht sehen, sie scheint unwirklich zu sein, aber sie ist da. Wenn du etwas einpflanzt, dann möchtest du, dass etwas daraus entsteht. Ähnlich funktioniert es mit Gedankengut in Bezug auf dein Leben, deine Zukunft. Werde dir deiner Gedanken bewusst, lasse dein Bewusstsein wachsen und sieh, wie sehr sich dieses Bewusstsein deiner Gedanken auf dein Leben auswirkt. Sie kontrollieren deine Zukunft. Das Universum versteht deine Gedanken, es hört sie, nimmt sie wahr und sendet dir für jeden Gedanken eine Erfahrung zurück, sagt Hay.

Wie hast du es geschafft, negative Gedanken in positive Gedanken umzuwandeln? Hast du schon einen Weg gefunden? Bist du mit der Spiegelarbeit von Louise Hay vertraut? Teile doch gerne deine Meinung mit uns, deine Erfahrungen oder verrate uns, was du gerne einmal bei uns lesen möchtest. Wir freuen uns, von dir zu hören.

Dein PSI Online Team.

17 Kommentare

  1. Danke liebe louise Hay für deine Arbeit, deine Bücher und Motivation sich selbst zu lieben. Es hilft so und macht es einem leicht sich in due Augen zu sehen und sich zu verändern. DANKE FÜR DEN ARTIKEL

  2. Ich kenne die Bücher und Affirmationen von Louise L.Hay nun schon seit Jahrzehnten und bin immer wieder aufs Neue besgeistert von ihrer einzigartigen Wirkung. Danke dafür!

    • Dankbarkeit hilft, den Blick zu weiten auf das Leben mit seinen unendlichen Möglichkeiten. Danke Louise, für dein Vorbild.

  3. Liebe Louise,
    du inspirierst mich sehr mit all deinen Aussagen. Dankbarkeit lässt mich täglich so viel Positives erfahren und ich wünsche dir alles Liebe und ich freu mich neben all den anderen tollen Kollegen immer wieder was zu hören, was mich gewahr sein lässt. 😎🍀🍀🍀🌺

  4. Vielen Dank für diese Methode und für die interessanten Beiträge.
    Meine Methode:
    Ich füttere die negativen Gedanken nicht und so trocknen sie nach einer Weile aus.
    Liebe Grüße Juditha

  5. Ein großes Dankeschön für diesen wunderbaren Artikel. Ich kenne Louise und ihre Bücher und Vorträge schon lange und bin immer wieder fasziniert von ihr und die Wirkung ihre Anregungen und Affirmationen.
    Danke ♥

  6. Vor 11 Jahren stand ich das erste Mal vor dem Spiegel und sagte „Ich liebe Dich!“. Ich erinnere mich, wie albern ich mir dabei vorkam. Heute muss ich darüber lachen. Mit etwas Übung wurde es das natürlichste von der Welt und die Spiegelübung hebt das Selbstbewusstsein enorm. Danke für deine Arbeit, Louise.

  7. „Du kannst deine Gedanken nicht ändern, wenn du sie nicht kennst.“

    das ist die Herausforderung! Unsere Gedanken zu kennen…

  8. Dank der Arbeit von Louise Hay ist uns Handwerkzeug an die Hand gegeben worden uns selbstbestimmt zu verändern so das wir immer mehr strahlen. Je mehr diesen Weg mit und zu sich selbst gehen, desto mehr Menschen werden von Ihnen heraus strahlen und mit sich in Liebe und Frieden sein. Und so verbreitet sich der Frieden und die Liebe immer mehr auf diesem Planeten, Schritt für Schritt, Stück für Stück bis überall Frieden und Liebe herscht. Danke dir Louise Hay, du hast ein wunderbares Gut hinterlassen.

  9. Dank der Arbeit von Louise Hay ist uns Handwerkzeug an die Hand gegeben worden uns selbstbestimmt zu verändern, so das wir immer mehr strahlen. Je mehr diesen Weg mit und zu sich selbst gehen, desto mehr Menschen werden von Innen heraus strahlen und mit sich in Liebe und Frieden sein. Und so verbreitet sich der Frieden und die Liebe immer mehr auf diesem Planeten, Schritt für Schritt, Stück für Stück bis überall Frieden und Liebe herscht. Danke dir Louise Hay, du hast ein wunderbares Gut hinterlassen.

  10. Ich bin selbst als Mentaltrainer in der Welt unterwegs, um die Menschen dabei zu unterstützen, genau solche Ansätze, wie sie Louise Hay hat, in Ihr Leben zu integrieren.
    Viel zu oft passiert es uns allen, dass wir in diesen Mangelzustand verfallen und uns ärgern. Es in Momenten in denen wir andere Personen sehen, denen es schlechter geht als uns selbst, erkennen wir, wie gut wir es haben. Trotz allem verfallen wir innerhalb kürzester Zeit wieder in unsere alten Muster und Verhaltensweisen.

    Ein wichtiger Schlüssel für ein besserer Leben, ohne Mangeldenken, etc. ist DANKBARKEIT und WOHLWOLLEN. Sind wir bereit anderen zu helfen und anderen etwas von uns zu geben, wird es uns in größerem Ausmaß wieder zurück geschenkt (dies entspringt den karmischen Gesetzen des Buddhismus). Dabei sollen diese Handlungen aus bedingungsloser Liebe und Hingabe passieren, ohne den Wunsch dahinter uns selbst zu bereichern.
    Sind wir dann sogar noch dankbar, für all das Gute das uns geschieht und das wir in die Welt tragen, wird sich ein komplett neues Lebensgefühl in uns auftun, dass maßgeblich von Liebe, Dankbarkeit und Freude beflügelt wird.

    Eine gute Methode um sich in Dankbarkeit zu üben, ist ein Dankbarkeitsbuch. In den letzten Minuten des Tages setzt man sich bewusst hin und schreibt alles in das Buch, für das man am jeweiligen Tag dankbar ist und uns selbst mit Freude erfüllt hat.
    Somit bewirken wir, dass wir mit einem guten, positiven Gefühl und Gedankengut ins Bett gehen. Das fördert einerseits einen gesunden Schlaf und „programmiert“ unser Gehirn auf ein positives Lebensgefühl.

    In diesem Sinn wünsche ich allen viel Positives und viel Freude im Leben

    • Guten Abend, das ist eine sehr gute Idee, die Dinge und Begebenheiten täglich zu notieren, die uns erfreut, beseelt und glücklich gemacht haben. Vielen Dank für Ihren Input!
      Miriam

  11. Die Erkenntnis, daß meine Gedanken große Auswirkungen haben, hat mein Leben sehr verändert. Vielen vielen Dank dafür, Louise!

  12. Vor ein paar Wochen, als ich morgens aufstand, bin ich ins Bad gegangen und habe in den Spiegel gesehen. Ich habe mein Spiegelbild angestrahlt und sagte zu ihm, ich finde dich klasse. Ein sehr schöner Moment.
    Ich dachte an meine Mutter und an die Sätze, die sie mir mitgegeben hatte: Du bist „nur“ ein Mädchen, du bist unmusikalisch, wenn ich dich hätte malen können, wärst du ein Mädchen mit schwarzen Locken gewesen.
    Ich weiß nicht mehr, was ich fühlte, doch ich dachte, das stimmt nicht, was du sagst.
    Und doch hatten diese Sätze einen Einfluss auf mich. Sie zu bearbeiten, dauerte Jahrzehnte.
    Vorgestern traf ich eine Frau, deren Lieblingsthema es ist, andere zu bewerten.
    Sie sagte, deine Biene ist aber alt geworden, Susanne ist aber alt geworden, und so denke ich über Heinz.
    Dann sagte sie: Ich weiß zwar, wie alt du bist, doch das Wort Alter verliert bei dir die Bedeutung. Das hat mich gefreut.
    Vor Jahren hatte ich mich von ihr getrennt, weil ich ihr ständiges Meckern nicht mehr hören konnte. Dazu kam, was sie anderen über mich erzählte.
    Ich habe sie nicht bewertet, weil ich wusste, warum sie so war.
    Wir sind immer im Gespräch geblieben. Wenn ich sauer auf sie gewesen wäre, weil sie mich bei anderen bewertet, dann hätte ich nicht erlebt, was sie mir vorgestern sagte.
    Andere nicht zu bewerten, das hat mir so sehr geholfen, schwierige Kontakte aufrecht zu erhalten.
    Liebe Freunde aus der Schweiz, jetzt lebt Louise Hay auf meinem Handy weiter. Dafür danke ich Euch.

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