Wir leben in einer Welt, die von Angst geleitet wird. Unser gesamtes Leben ist darauf ausgelegt, sich nach unserer Furcht vor anderem und anderen zu richten. Zudem haben wir ständig Angst davor, nicht genug zu haben: Nicht genug Nahrung, Geld oder nicht genug Zeit. Wir haben das Gefühl nicht gut genug zu sein; wollen immer besser, schneller und erfolgreicher sein als andere. Unser gesamtes Leben ist ein Wettkampf – voller Stress und Hektik.

 

WARUM DIE ZWEIFEL?

Wir zweifeln ständig. Selbst, wenn es uns gut geht, stellen wir uns die Frage: “Was aber, wenn das nicht anhält? Was passiert als nächstes? Habe ich das verdient?”. Jeder Gedanke scheint negativ behaftet zu sein. Unsere Gedanken werden getrieben von Zweifel.

Bewusst leben
Das Wichtigste ist doch: Sei du selbst. Befreie dich von Ängsten und Zweifel…

Bestärkt wird dieser komplette Zustand durch die Gesellschaft, die Regierung und die Medien. Uns wird suggeriert, Angst vor anderen Ländern, anderen Völkern und Veränderung zu haben. Warum? Was rechtfertigt die Annahme, Angst vor anderem oder anderen zu haben? Schon von Kindesbeinen an wird uns beigebracht gut zu sein, mitzuhalten. Wir sollen immer besser sein als andere; im ständigen Kampf. Wir werden gemessen an Zahlen, anhand von Noten, an unseren Leistungen. Und es ist nicht so, dass irgendjemand sagt, wir hätten unser Ziel erreicht. Es ist nicht so, dass irgendwann eine schlussendliche Zufriedenheit herrscht. Nein, spätestens an diesem Punkt wird uns gesagt, da sind aber noch andere, von denen du dich abheben musst: “Du bist nicht gut genug.

 

IM STÄNDIGEN KAMPF

Unser Leben besteht größtenteils darin, gegeneinander zu kämpfen; gegen alles zu kämpfen. Es gibt viel zu wenig Zusammenhalt und Bewusstsein darüber, was wirklich wichtig ist. Es ist doch so: Zu dem Zeitpunkt, an dem wir einmal ganz in Ruhe, zumeist alleine, irgendwo stehen, tief einatmen und zufrieden zu sein scheinen, dann geht es uns wirklich gut. Wir scheinen in uns selbst zu ruhen – nur für diesen einen Moment. Warum ist das so? Warum gibt es diese Momente, in denen wir eigentlich ganz zufrieden mit allem sind, uns wohlfühlen und völlig stressfrei sind? Weil wir oftmals eigentlich ganz zufrieden sind, mit dem, was wir haben. Wenn niemand da ist, der uns das Gegenteil sagt, dann sind wir plötzlich im Frieden. Und anschließend geht es wieder los, dieser gesellschaftliche Druck, die Medien, die uns sagen, wie schrecklich alles andere ist, dass man nie genug Geld haben kann, dass es nie reicht, dass wir nie gut genug sein können. Doch, das können wir – und das sind wir.

Burn out
Stress, Zweifel und Angst sind viel zu oft unsere alltäglichen Begleiter und Hauptursache zahlreicher Krankheiten.

Uns wird beigebracht Angst vor Krankheiten zu haben, anstatt uns aufzuzeigen, was wir alles Positives dagegen tun können, um ihnen vorzubeugen – wir müssen nicht immer Angst haben. Wir werden immer zuerst mit Problemen und unseren Ängsten konfrontiert, anstatt uns aufzuklären, wie es um bestimmte Krankheiten tatsächlich bestellt ist. Unsere Angst und unsere Zweifel sind das Grundgerüst vieler Wirtschaftszweige, der grundsätzliche Glaubenssatz eines Großteils der Gesellschaft. Wir sollen immer mehr kaufen, arbeiten, verdienen, investieren. Tun wir das nicht, sind wir vielleicht nicht gut genug. Gut genug für was? Gut genug für wen?

 

DAS LEBEN IST EIN GESCHENK

Das Wichtigste ist doch: Du selbst zu sein! Sei du selbst und höre nur auf dich und was dich glücklich macht. Wann bist du wirklich zufrieden? Wenn wir uns geborgen fühlen, wenn wir ein Leben voller Liebe führen, wenn wir alles haben, was wir brauchen… dann fängt doch Zufriedenheit erst richtig an.

Doch,

  • Was bedeutet Gesundheit wirklich?
  • Was bedeutet Liebe?
  • Was bedeutet Leben?

 

LASS DICH NICHT STRESSEN

Was bedeuten diese Dinge für dich? Bist du dir darüber bereits bewusst geworden? Hast du dir die Frage jemals bewusst gestellt oder gar beantwortet? Was bedeutet für dich Gesundheit, Liebe und Leben? Wir sollten uns weniger von anderen leiten lassen, als auf uns selbst zu hören. Denn wir alle streben nach Anerkennung, Liebe und Zufriedenheit. Wir sehen es immer wieder, wie erfüllend ein Miteinander ist und wie unendlich stressig ein ewiger Kampf sein kann. Stress ist der Nummer 1 Faktor für unzählige Krankheiten ist. Wir haben darüber bereits in einem Artikel zu Dr. Bruce Lipton berichtet. Lies dir also gerne auch “Nur keinen Stress” durch.

Wenn zu viel Stress, Angst und Zweifel zu Krankheit führt, warum kämpfen wir eigentlich nicht dagegen an? Wenn wir schon tagtäglich kämpfen, dann doch für unsere Gesundheit und unsere Zufriedenheit – für unser eigenes Leben. Anita Moorjani hat in ihrem Video wunderbar zusammengeführt, wie es sich mit Krankheiten und unseren eigenen Ängsten und Zweifel verhält und welche Rolle unsere Medizin hierbei spielt.

Wir hoffen, dass du bereits einen Weg gefunden hast, alltäglichen Stress zu minimieren und dich darauf zu konzentrieren, einfach du selbst sein zu können. Wenn ja, welche Techniken und Methoden wendest du an? Arbeitest du mit deinem Bewusstsein? Meditation? Teile uns gerne deine ganz eigenen Erfahrungen mit. Wir freuen uns auf dein Feedback.

Dein PSI Online Team.

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Anita Moorjani
Anita Moorjani, Bestsellerautorin, kein „erleuchteter Guru“, wie sie von sich selbst sagt, Frau und Mensch, wie du ich, die den Tod als Lehrmeister für sich und das Leben erkannt hat. „Auf einmal machte alles Sinn...“ schreibt sie in Ihrem Buch: „Heilung im Licht“, welches wochenlang auf der New York Times Bestsellerliste stand. Lymphdrüsenkrebs im Endstadium, den Körper voller Metastasen, Organversagen, Wasser in den Lungen und 30 Stunden Koma brachten Anita Moorjani am 6. Februar 2006, dem Tag ihres von den Ärzten vorausgesagten Todes, zurück ins Leben. Durch ihre Nahtoderfahrung besiegte sie den Krebs, erfuhr eine unerklärliche Heilung und erkannte, dass jede Entscheidung, die sie in ihrem Leben zuvor getroffen hatte, für ihr körperliches Leiden verantwortlich war. Daraufhin änderte sich am 9. März 2006, nach dem absolut keine Spuren von Krebs mehr in ihrem Körper zu finden waren, ihr komplettes Leben. Nun hilft sie anderen Menschen zu Ihrer Bestimmung zu finden und ihre eigene Herrlichkeit in sich zu finden.

1 Kommentar

  1. In den ersten meiner 1000 emails nannte ich mich „Risiko Abschätzer“
    Ich wollte nicht, wie meine Mutter, vor allem Angst haben.
    Ich weiß genau, wie sich Angst anfühlt. Es gab Situationen, in denen mein Herz raste, und es eine Stunde brauchte, um sich wieder zu normalisieren. Ich bin mal einen Wasserfall in Split hinunter gesprungen, doch ich habe erst den anderen zugesehen, die glücklich gelandet waren. Ich hing mal an einem Drachen, der von einem Boot gezogen wurde, und sah auf die Stadt, die unter mir lag. Da habe ich danach immer Glück empfunden, so mutig gewesen zu sein.
    Vor ziemlich genau 25 Jahren hatte ich einen Angstanfall. Meine Hände und Füße verkrampften sich. Mit krakeliger Schrift konnte ich auf einem Fax um Hilfe flehen. Ich bekam keine Hilfe. Das war damals sehr schlimm für mich.
    Nach der Auflösung meiner Blockade musste ich viel Angst erleben. Doch ich habe mich intuitiv damit auseinandergesetzt. Mein Mut war ja im Gehirn gespeichert, das weiß ich heute.
    Das hat mir geholfen, mit den Bedrohungen fertig zu werden. Ich bin sogar daran gewachsen. Mein Gehirn hat mir in der Meditation oder im Traum Wachstumsträume geschenkt. Davon habe ich Euch berichtet.
    Seid mutig! Überwindet die Angst!
    Margot

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