Was wäre, wenn alles was wir sehen, nicht real wäre. Was ist, wenn wir nur auf ein Leben reagieren, dass andere für uns schaffen – es ist nicht unser eigenes. Wir wurden in einer Gesellschaft groß gezogen, in der uns beigebracht wurde, wie wir uns zu verhalten haben, wie wir zum Leben stehen sollen. Kultur und Glaube wurden uns anerzogen. Was ist aber, wenn die einzige Realität unsere ganz eigenen Gedanken und Emotionen sind.

 

DAS LEBEN IST EINE LÜGE

Die Wirklichkeit spielt sieh nicht vor unserem Auge ab, sie existiert in unserem Inneren. Was würde passieren, wenn wir die Realitäten umkehren? Was geschieht, wenn wir in uns kehren und unsere Träume, Gedanken, Wünsche und Emotionen als real betrachten würden? Wenn das das Einzige ist was zählt. Nichts anderes hat mehr Bedeutung; nur unser Inneres. Wir würden ganz bei uns sein. Wir würden eine Welt für uns schaffen, wie wir sie uns wünschen. Keine fremde Realität würde uns beeinflussen.

Walking thinking
Wir müssen erkennen, was real ist und was nicht. Die Wirklichkeit ruht in uns.

Wir leben also in einer Lüge? Bedingt würde das zutreffen. Aber der Großteil der Weltbevölkerung lebt schlichtweg die Realität anderer. Wir leben in etwas, das für uns eigentlich überhaupt keine Bedeutung hat. Es hat nur deswegen Bedeutung, weil es uns so beigebracht wurde. Weil jemand uns gesagt hat: “Das ist die Realität. Das ist die wirkliche Welt.” Wir wurden in einer Gesellschaft erzogen, die verlernt hat auf sein eigenes Inneres zu lauschen. Wir wurden erzogen zu folgen. Wir werden in eine Kultur in einen Glauben hineingeboren, ohne zu hinterfragen oder zu erforschen, ob es tatsächlich ein Teil von uns ist.

 

NICHT REAGIEREN, KREIEREN

Wir werden lediglich beeinflusst, ohne unseren ganz eigenen Teil zu unserem eigenen Leben beizutragen. Darum ist die Frage “Ist das tatsächlich das Leben, das wir führen möchten?” so enorm wichtig. Ist es das? Fühlt es sich nach Deinem Leben an? Fühlst du dich komplett? Fühlst du dich verstanden? Bist du glücklich? Lebst Du?

Die meisten Menschen reagieren nur auf das Leben, anstatt sich ihr eigenes zu erschaffen. Wir sollten anderen nicht erlauben unser Leben zu kreieren – dafür sind wir selbst verantwortlich. Wir müssen uns darüber bewusst werden, wo Realität stattfindet.

 

GEDANKEN UND EMOTIONEN SIND REAL

Wir sollten nicht auf das Leben reagieren, wir sollten unser eigenes Leben kreieren. Unsere Realität liegt in unserem Inneren und spielt sich nicht vor unseren Augen ab. Viele Menschen erkennen entweder zu spät oder gerade rechtzeitig, welches ihre Realität ist, welche Aufgabe sie haben, was leben bedeutet. So beispielsweise auch Anita Moorjani.#

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Unsere Erfahrungen resultieren aus unseren Entscheidungen. Sie formen unsere Gedanken und Emotionen – sie formen uns.

Nach ihrer Nahtoderfahrung wollte sie ihre Erkenntnisse teilen und den Menschen eine Botschaft senden, doch die Menschheit ist so gefangen in ihren Mustern, in den Rastern der Vergangenheit und in der Einfachheit falscher Lehren, dass sie nicht bereit für die Wahrheit ist. So muss jeder aus seinen eigenen Erfahrungen lernen. Entscheidungen sind Erfahrungen und die bestimmen unser Leben, unsere Emotionen, unser Sein.

Nur du kannst deine eigene Realität erkenne und das Leben kreieren, das für dich bestimmt ist. Ein Leben, so wie du es dir wünschst. Höre niemals auf an deinen Träumen festzuhalten und schaffe dir dein eigenes, glückliches Leben.

Dein PSI Online Team.

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Anita Moorjani
Anita Moorjani, Bestsellerautorin, kein „erleuchteter Guru“, wie sie von sich selbst sagt, Frau und Mensch, wie du ich, die den Tod als Lehrmeister für sich und das Leben erkannt hat. „Auf einmal machte alles Sinn...“ schreibt sie in Ihrem Buch: „Heilung im Licht“, welches wochenlang auf der New York Times Bestsellerliste stand. Lymphdrüsenkrebs im Endstadium, den Körper voller Metastasen, Organversagen, Wasser in den Lungen und 30 Stunden Koma brachten Anita Moorjani am 6. Februar 2006, dem Tag ihres von den Ärzten vorausgesagten Todes, zurück ins Leben. Durch ihre Nahtoderfahrung besiegte sie den Krebs, erfuhr eine unerklärliche Heilung und erkannte, dass jede Entscheidung, die sie in ihrem Leben zuvor getroffen hatte, für ihr körperliches Leiden verantwortlich war. Daraufhin änderte sich am 9. März 2006, nach dem absolut keine Spuren von Krebs mehr in ihrem Körper zu finden waren, ihr komplettes Leben. Nun hilft sie anderen Menschen zu Ihrer Bestimmung zu finden und ihre eigene Herrlichkeit in sich zu finden.

2 Kommentare

  1. Ein absolut logischer und schöner Gedanke. Aber macht uns das nicht einsam? Wir Menschen wollen doch mit anderen zustammen leben. Wie kann das funktionieren. Wenn jeder nur in sich selber lebt? Noch macht mir dieser Gedanke Angst. Liebe Grusse

  2. Vor 20 Jahren begann mein praktisches Jahr in einem Krankenhaus:
    Ein junger Mann sagte zu mir, Frau Hufnagel verstecken sie ihr Portemonnaie. Es würde mir weh tun, wenn ich ihres stehlen müsste. Eine junge Frau, bei der ich etwas bewegt hatte, wurde von ihrer Familie abgeholt.
    Ich ging erschöpft nach Hause. Es schmerzte mich so sehr, was ich erlebt hatte.
    Ich legte mich auf die Couch und hatte einen besonderen Traum: Aus meinem Kopf sprühten Funken. Hinter mir stand ein Mann, und ich dachte, er sei ein Therapeut. Er sagte dreimal zu mir, sie sind ein Brillant. Doch ich erkannte, auf der Couch lag nur ein Kopf ohne Körper. Ich verstand den Traum nicht, doch ich ahnte die Bedeutung.
    18 Jahre später 2016 hörte ich einen Gong in der Meditation. Der Klang erfüllte mich von Kopf bis Fuß. Da wusste ich, kurze Zeit später: Kopf und Körper waren wieder zusammen. Da weine ich gerade, wenn ich mich daran erinnere.

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