Gregg Braden hat früh erkannt, dass man sich zwischen Wissenschaft und Spiritualität nicht zwingend entscheiden muss – Und das wollte er auch nie. Er ist WIssenschaftler mit Leib und Seele. Seine Begeisterung für diesen Bereich, führte ihn auch mit seinen Büchern, bis an die Spitzen der Bestseller-Listen dieser Welt.

Doch was ihn nicht weniger begeistert, sind die Weisheiten der vergangenen 5.000 Jahre. Das Wissen vergangener Kulturen, ihr Verständnis für die Welt, die Lehren der alten Mönche, Priester und Schamanen. Diese Begeisterung führte letztendlich dazu, dass Braden wie kein Zweiter versteht, die Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu schlagen.

 

DIE VERSCHMELZUNG VON WISSENSCHAFT UND SPIRITUALITÄT

Herzlich Willkommen zum dritten und letzten Kapitel der Reihe “Die Natur unserer Gesundheit”. Mit Alberto Villoldo und Bruce Lipton haben wir uns bereits mit der spirituellen, sowie der wissenschaftliche Seite dazu befasst. Mit Gregg Braden und seinen Lehren, möchten wir dies hiermit, vorerst, zu einem Ende bringen.

Die Wissenschaft, so Braden, bringt uns immer und immer wieder neue Antworten – wichtige Antworten. Die Wissenschaft befasst sich allerdings mit den Fragen, rund um das “WIE die Dinge funktionieren”, allerdings nicht, wie wir diese Erkenntnisse auf unser Leben adaptieren können. Darum ist es umso wichtiger, die Erkenntnisse und Lehren zu achten, die uns 5.000 Jahren Erfahrung bieten.

 

EINE ZEIT DER EXTREMEN

Was haben diese Muster mit unserer Gesundheit zu tun? Die Welt, in der wir heute leben, hat sich auf eine bisher nie dagewesene Art und Weise verändert – innerhalb einer Generation. Was uns sonst über Generationen hinweg begleitet hat, wie wir uns angepasst haben an neuen Gegebenheiten, das fand jüngst in einer Rekordzeit statt. Wir hatten kaum die Zeit uns darauf einzustellen. Alles ist schnelllebiger geworden, wir werden überflutet von Informationen und alles verlangt uns ein umfangreiches Know-How ab. Es ist, als müssten wir uns plötzlich mit allem, zumindest ein wenig, auskennen. Wissenschaftler nennen es “Eine Zeit der Extremen”. Es ist uns kaum noch möglich, die Welt von unserem Alltag zu trennen.

Stress
Es ist leicht, der Digitalisierung die Schuld für alles zu geben. Ist es aber nicht auch das, was wir daraus machen und wie wir sie nutzen?

Und hier kommen wir zum eigentlichen Problem der heutigen Zeit: Masse, Geschwindigkeit, Balanceverlust, Druck… das alles führt zur Nummer Eins sämtlicher Krankheitsauslöser: Stress. Ein Punkt, an dem auch die Pharmaindustrie vielleicht an ihre Grenzen stößt. Wenn also die Wissenschaft schon nicht weiterhelfen kann, warum dann nicht das heutige Wissen, mit der Weisheit vergangener Jahrtausende kombinieren – Erfahrungen nutzen. Die Verbindung zur Natur, zur Welt wiederfinden. Die Alten, sie haben den Bezug zur Welt, zur Natur verstanden. Sie konnten im Einklang leben. Sie fanden Zufriedenheit, Glück und vor allem Gesundheit in ihrer Lebensweise. Sie waren nicht darauf fokussiert, das Wie der Dinge zu erforschen, sondern das „Was es dagegen zu tun gibt“ zu verstehen, ihre Erkenntnisse anzuwenden. Sie haben die Wurzel eines jeden Problems behandelt, noch bevor sie ein Interesse dafür entwickelt haben, wie das denn eigentlich genau funktioniert. Ursache und Wirkung.

 

FINDE ZURÜCK ZU DEINEN WURZELN

Diese spirituellen Prinzipien sind es, denen wir uns bedienen sollten. Wir sollten falsche Denkmuster ablegen und den Wettbewerb eleminieren, der unsere Gedanken vergiftet. Gregg Braden ruft keineswegs dazu auf, so zu leben, wie unsere Vorfahren. Aber sie haben gewusst, wie man im Einklang mit der Natur lebt und Glück und Zufriedenheit als Kern ihres Lebens zu verstehen.

“Wenn wir die Erkenntnisse der Wissenschaft mit der Weisheit der vergangenen 5.000 Jahre kombinieren, verschaffen wir uns einen evolutionären Vorteil.”

Gregg Braden, ein Mann der auf beiden Seiten, der Wissenschaft und der Spiritualität zu Hause ist, ruft zu mehr Bewusstsein auf. Kehrt zurück zu den Wurzeln der Erkenntnisse, lasst ab von Wettbewerb, Konkurrenz und Stress. Findet euren Weg zurück zur Natur, eure Verbindung zur Welt, zur Ruhe, die in euch selbst wohnt. Hört auf euer Herz und lebt in eurem Bewusstsein.

Kontrolle über dein Leben
Finde deinen Weg ins Hier und Jetzt. Werde dir deiner Umwelt Bewusst. Übernimm selbst die Kontrolle.

 

GESUNDHEIT LIEGT IN DEINER NATUR

Und genau hier, wo wir alles vereinen können, Wissenschaft, Spiritualität, Glaubenssätze, hier endet unser dreiteiliger Beitrag zum Thema Gesundheit. Wir haben uns die Thesen und Lehren von Alberto Villoldo, Bruce Lipton und Gregg Braden etwas genauer anschauen dürfen und die Kernaussagen der drei Redner herauskristallisieren können: Unsere Gesundheit wird maßgeblich von unserem Umfeld und unserer Denkweise beeinflusst. 

Danke, dass du uns bis hier hin begleitet hast. Wenn du Fragen hast oder dich ein ähnliches Thema genau so interessiert, über das wir vielleicht das ein oder andere Wort verlieren sollen, lass es uns gerne wissen. Teile mit uns deine Gedanken und Anregungen, wir freuen uns darauf.

Hier findest du nochmal

Die Natur unserer Gesundheit – Teil 1
Die Natur unserer Gesundheit – Teil 2

Dein PSI Online Team.

3 Kommentare

  1. In meiner Diplomprüfung (1997) zum Fach Sozialpsychologie, fragte mich Prof. Bierhoff zum Abschluss: „Wie finden Sie mein neues Buch?“
    Ich sagte: „Für mich ist das super, denn ich kann nicht so gut auswendig lernen. Ich lese ihre Texte dann so lange, bis ich sie verinnerlicht habe. Dann schaue ich auf die kleinen blauen Blöcke ihrer Zusammenfassungen, die helfen mir dann, damit ich das, was ich gelesen habe, mit eigenen Worten wiedergeben kann.“
    Er strahlte mich an und gab mir die Note sehr gut. Ich strahlte zurück, denn damit hatte ich nicht gerechnet.
    Warum ich das schreibe:
    Auch hier bei PSI mache ich das so und lese alles mehrfach, doch ich wunderte mich, dass keine Kommentare mehr erschienen, denn die lese ich auch gerne.
    Früher, wenn ich mich unverstanden fühlte, konnte ich nicht reagieren. Kampf und Flucht waren durch mein Trauma blockiert. Später, nach der Auflösung dieser Blockade, erkannte ich bei Ablehnung, dass ich meinen Mund weit aufmachte, doch kein Laut kam heraus. Mein neuer Ausdruck von Schmerz, wenn ich Ablehnung erlebte. ( Munch hat ein Bild dazu gemalt, das mich in meiner Abi Zeit mal so ergriff)
    Tränen, die für Erleichterung sorgen, konnten früher nicht fließen, denn sie waren eingefroren. Heute können sie das.
    Doch hier machte ich eine neue Erfahrung!
    Die fehlenden Kommentare erlebte ich auf neue Weise.
    Der Schmerz entstand nicht. Der Schmerz hat sich in Luft aufgelöst.
    Sollte er noch mal wiederkommen, dann sage ich ihm: „Hi, guten Tag, dich kenne ich, doch du gehörst nicht mehr zu mir. Dein Platz wurde mit Vertrauen und Freude ausgefüllt.
    Vielleicht ist oder war das mein Schmerzkörper, wie ihn Eckhart Tolle beschreibt?!
    Ich danke meiner Achtsamkeit, die diese Elemente alle in meinem Gehirn gespeichert hat, um mein neues Leben, neu zusammensetzen zu können.
    Ich muss gerade schmunzeln, mein Schmerzkörper sagt gerade, schick das nicht ab. Doch, sage ich, ich höre nicht auf dich.
    Was soll schon passieren? Ich bin mutig und schicke es ab. Tue es nicht. Doch!

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