Auch wenn dieser Artikel auf Basis eines aus dem 18. Jahrhundert stammenden Bildes aufbaut, möchte ich eine Tatsache aus diesem Bild doch einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen: Der Mensch ist ein Wurm.

DU WURM!

Nein, wirklich. Nicht nur der ehrenwerte Dr. Bruce Lipton hat sich mit dieser Thematik beschäftigt – ich habe es auch getan. Aus anderen Beweggründen, ganz sicher. Dennoch finde ich es nicht weniger spannend zu sehen, dass wir anscheinend nicht mehr Gene besitzen, als ein primitiver Wurm. Das könnte auch den Ausdruck erklären, der das Mittelalter geprägt hat: “Du Wurm!”. Natürlich wurde dieser Ausdruck damals mit allerlei negativen Adjektiven ausgeschmückt – Hauptsache, das Gegenüber wurde beleidigt.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich: “Wie kann eine Person, das zu einer anderen sagen, wenn er doch im Grunde selbst ein Wurm ist?” Berechtigte Frage. Vielleicht hat der eine Wurm ein höheres Bewusstsein darüber, wer oder was er ist und ist somit in der Lage, über andere zu urteilen. Klingt ziemlich menschlich, oder? Wir nähern uns also der Realität.

GENE UND EVOLUTION

Was ist denn nun genau passiert? Also da gibt es diese Zeichnung aus dem 18. Jahrhundert, auf der die Evolution anhand eines Stammbaumes dargestellt wird. Am Fuße dieses Baumes wurden die primitiven Wesen, mit sehr wenigen Genen aufgezeigt. Je höher man kommt, desto komplexer die Genstruktur des Individuums.

Stammbaum
Stammbaum der Menschheit aus dem 18. Jahrhundert

Klingt weniger nach einem Stammbaum, als nach der Hierarchie eines mittelständischen, deutschen Unternehmens – aber bleiben wir sachlich. Ich meine, man stelle sich mal vor: Diese Entdeckung hat unzählige Glaubenssätze zu jener Zeit zerstört. Man hat sie also einfach geändert, diese Glaubenssätze. Das kann ja nicht stimmen, “genauso viele Gene wie ein Wurm”, sowas lächerliches. Fangen wir mit der Menschheit und der Wissenschaft nochmal von vorne an. Plötzlich waren sich alle Forscher einig: Die Komplexität des Lebens hängt einfach doch nicht von den Genen ab. So.

Dr. BRUCE LIPTON ÜBER DIE EVOLUTION

Schauen wir also einfach mal, wo das mit der Evolution sonst noch rein passt. Wovon könnten wir sie abhängig machen, wenn nicht von den Genen? Aber mal ehrlich, zu genannter Zeit war die Forschung noch lange nicht so weit. Ich schlage also gerne den Bogen zurück und gebe zu: Ich mag und schätze Dr. Bruce Lipton wirklich sehr. Er ist ein großer Denker, Forscher, ein unermesslicher Geist unserer Zeit.

Warum wir also damals nicht mehr waren als ein Wurm, erklärt er ganz hervorragend in folgendem Video. Wir wünschen Dir viel Spaß auf einer Reise in die Vergangenheit.

Dein PSI Online Team.

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Bruce Litpon
„Du bist der Meister deines Lebens! Der Geist ist stärker als deine Gene.“ Bruce Lipton, Wissenschaftler der Biologie, Bestsellerautor, ist vor allem für den Gedanken bekannt, dass die Gene und die DNA durch Gedanken und Einstellungen eines Menschen beeinflusst werden können. Es beschäftigt sich beispielsweise mit der Frage: Ist Selbstbestimmung nur eine Illusion? Denn es scheint heute ein unantastbares Dogma: Die Gene bestimmen, wie wir uns entwickeln, wie wir aussehen, wie wir denken und fühlen, an welchen Krankheiten wir leiden und sogar wie wir uns verhalten. Lipton beweisst allerdings: es gibt tatsächlich Intelligente Zellen. Lipton erwarb einen Bachelorgrad in Biologie an der Long Island University im Jahr 1966 und einen Doktorgrad in Entwicklungsbiologie an der University of Virginia. Der Biologe Bruce Lipton ist überzeugt: Unsere Zellen haben die Antworten auf alle Probleme unserer Zeit.

2 Kommentare

  1. Meine Mutter sagte zu mir, du bist genauso gefühlsarm wie der Papa. Zwei Therapeuten fragten mich, ob ich Gefühle habe. Doch das wusste ich doch schon lange, weil wir alle der Gattung des homo sapiens angehören, und wir alle Basisgefühle mitbringen, wie sie Ekman beschreibt. Die Bausteine dazu fand man schon in Einzellern. Ärger konnte ich nicht fühlen, doch in allen Situationen, in denen ich mich hätte ärgern können, fing ich an, auf meinen Körper zu achten. Mein Vater hatte mir als Kind beigebracht, bleibe ohne Aggression, erst mal drüber schlafen und dann noch mal darüber nachdenken.
    Mit meinem Sohn zusammen bauten wir Waffen aus Legosteinen, um uns zu erschießen. Das war die Zeit im Kindergarten, als die Schwerter das wichtigste waren. Als das Spiel zu Ende war, sagte ich zu ihm, wenn du mal groß bist, nimm keine Waffe in die Hand. Und ich erklärte ihm, wie man Probleme auch friedlich lösen kann.
    Im November 2015 war ich auf einem Weihnachtsbasar in der Waldorfschule in Langendreer. Ich bereute meine Entscheidung, meinen Sohn nicht in diese Schule gegeben zu haben.
    Da schoss ein Bild in meinen Kopf, ich sah mich mit einem Dolch in der erhobenen Hand. Nein, so will ich niemals sein, und ich dachte an Sven, und an das, was ich ihm dazu gesagt hatte.
    In der Hypnose im März 2017 wollte ich das bearbeiten. Der Therapeut ließ mich in einem Aufzug nach oben fahren. Da sah ich unten auf einer Wiese, Menschen auf Stühlen sitzen. Ich sollte den Dolch in die Hand nehmen, und er fragte mich, wer soll ihnen helfen, und ich wählte meinen Drachen. Er sagte, geben sie den Dolch an den Drachen weiter. Der Drache wurde von dem Therapeuten angeleitet, den Dolch für mich zu schmelzen und ihn dann in einen Brunnen werfen.
    Er fragte mich dann nach meinem Gefühl dazu. Ich sagte: “ Totale Erleichterung.“
    Dann fuhr ich mit dem Fahrstuhl nach wieder nach unten. Er sagte, was sehen sie als erstes, wenn sich die Tür öffnet.
    Es war eine große, gelbe, leuchtende Sonne, die den ganzen Raum vor mir ausfüllte.

    In meinem neuen Kurs von Dr. Dispenza lese ich gerade darüber, wie sich neue Gene bilden.
    Ich kann gar nicht sagen, wie spannend und interessant ich das finde, immer mehr davon zu begreifen, wie wir Menschen so „ticken“.

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